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Junge hilft einer Frau im Rollstuhl in einen Zug mit ebenerdigem Zugang
Startseite > Versorgung > Traumaambulanzen

OEG-Traumaambulanzen für Opfer von Gewalttaten in Rheinland-Pfalz

 

Wenn es der staatlichen Gemeinschaft trotz aller Anstrengungen zur Verbrechungs¬verhütung nicht gelingt, Gewalttaten zu verhindern, so möchte sie zumindest wirksame Hilfen für die Opfer dieser Straftaten zur Verfügung stellen. Dies ist der Leitgedanke des am 16. Mai 1976 in Kraft getretenen Gesetzes über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG).

Rheinland-Pfalz bietet daher psychisch traumatisierten Opfern durch die Einrichtung von speziellen Ambulanzen ein Angebot zur raschen und kompetenten Hilfe.

 

 Das Land kooperiert dabei mit der

Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz

Logo der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz

Untere Zahlbacher Str. 8
55131 Mainz

Telefon 06131 17- 7381 oder
in Notfällen außerhalb der Geschäftszeit: 06131 17-2920
Telefax 06131 17-6439

und der

Dr. von Ehrenwall´sche Klinik in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Logo der Dr von Ehrenwall´sche Klinik in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Fachkrankenhaus für
Psychiatrie und Psychotherapie
Psychosomatik
Neurologie
Walporzheimer Str. 3
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Telefon 02641 386-205 oder -119
oder in Notfällen außerhalb der Geschäftszeit: 02641 386-0
Telefax 02641 386-253

 

 

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Wer kommt für die Inanspruchnahme der OEG-Traumaambulanz in Betracht?

Alle Personen, die durch

  • Kapitalverbrechen (z. B. schwere Körperverletzung),
  • Vergewaltigungen,
  • sog. Schockschäden (z.B. Tatzeugen von Mord und/oder Totschlag, schwere Körperverletzung), und/oder
  • im Zusammenhang mit Gewalttaten im Ausland

geschädigt wurden, und bei denen es sich um einen vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs gegen diese oder eine andere Person handelte. Auch bei Schäden durch eine zulässige Abwehr kommt.

Betroffene Opfer müssen sich so rasch wie möglich nach der Tat melden.

Die Ambulanzen sind eng mit Opferschutzorganisationen (z.B. dem „Weißen Ring“) vernetzt.

 

Ansprechpartner der Versorgungsverwaltung Rheinland-Pfalz für die Soforthilfe bei psychischem Trauma

beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung
Baedekerstraße 12-20
56073 Koblenz

Klaus Roos
Telefon 0261 4041-481
Telefax 0621 4041-418
roos.klaus(at)lsjv.rlp.de

 

In unserem datenbankgestützten Bürgerservice können Sie Fragen stellen sowie je nach Anliegen Zuständigkeiten und Ansprechpartner ermitteln.

 

Downloads

Download-Icon Flyer - OEG-Traumaambulanz (307.92 kB)

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