Jedes Jahr lobt das Landesamt den Wettbewerb „Behinderte Menschen malen“ aus. In vielen voll- und teilstationären Einrichtungen greifen die Betreuten im Rahmen der Kunst- und Maltherapie zu Stift oder Pinsel und bringen ihre „inneren“ Bilder zu Papier. Eine Auswahl dieser Werke ist der Öffentlichkeit in Form eines Kalenders zugänglich, den das Landesamt herausgibt.
Der Kalender spiegelt die Ergebnisse der Kunst- und Maltherapie wider und zeigt eine Reihe eindrucksvoller, gelungener Bilder. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft.
Die Kunst- und Maltherapie erfolgt überwiegend auf der Ebene der nonverbalen Kommunikation. Hierbei ist nicht so sehr das Einzelergebnis von Bedeutung als vielmehr der Gestaltungsprozess, bei dem die/der Betreute verschiedene Lösungswege ausprobiert. Im Rahmen des bildnerischen Gestaltens ermöglichen Form und Farbe den individuellen Ausdruck von Emotionen.


