
Die „Impfkommission Rheinland-Pfalz“ besteht seit dem 6. April 2005 unter diesem Namen.
– Gesunde Menschen durch vorsorgliche Impfungen –
– Vermeidung unnötiger Risiken durch aktives Handeln –
Dafür engagieren sich in der Impfkommission neben dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung: Die Abteilung für Hygiene und Umweltmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, die AOK – die Gesundheitskasse in Rheinland-Pfalz, die Allgemeine Zeitung Mainz, der Berufsverband der Kinderärzte, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die BKK – LKK – Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, die Bundesknappschaft, der Hausärzteverband Rheinland-Pfalz, die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz/Saarland, die Kinderklinik und Kinderpoliklinik der Johannes Gutenberg-Universität, die Landesapothekerkammer, die Landesärztekammer, der Landkreistag Rheinland-Pfalz, der Landessportbund, das Landesuntersuchungsamt, der Landesverband der Ärzte der öffentlichen Gesundheitsdienstes, die Landeszentrale für Gesundheitsförderung, das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Staatlicher Gewerbearzt für RLP im Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht, der VdAK/AEV und der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. Der Vorsitz des Gremiums liegt beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, Zweigstelle in Landau in der Pfalz.
Die Impfkommission ging aus dem „Arbeitskreis zur Koordinierung und Förderung des Impfwesens in Rheinland-Pfalz“ hervor, der am 15. März 1995 vom damaligen Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit initiiert wurde. Der Name spiegelte klar das zu Grunde liegende Konzept: die Bündelung und Unterstützung von Aktivitäten zur Verbesserung der Durchimpfungsrate in der Bevölkerung unseres Bundeslandes.
Der neue Namen ändert nichts an der Zielsetzung des Arbeitskreises: Was für Eltern von Kleinkindern fast selbstverständlich ist, nämlich die Sorge für einen guten Impfschutz des Kindes, erfährt im Laufe des weiteren Lebens aus unerklärlichen Gründen einen Wandel. Jugendliche und Erwachsene vernachlässigen ihren Impfschutz und erinnern sich oft leider erst wieder an das Thema, wenn sie krank geworden sind, z.B. eine chronische Lungenerkrankung haben, Kontakt mit einem tollwutverdächtigen Tier hatten oder von einer Zecke gestochen wurden.
Neben dem Schutz des Einzelnen ist auch die Verhütung einer epidemischen Ausbreitung einmal aufgetretener Infektionskrankheiten wie Grippe, Masern oder Windpocken innerhalb der Bevölkerung wichtig.
Eine Impfung ist eine gesunde Art Immunität gegen eine Krankheit zu erwerben.
Sich absichtlich mit einem Krankheitserreger anzustecken und damit das Auftreten von oft bedrohlichen Komplikationen zu riskieren ist leichtsinnig.
– Gesunde Menschen durch vorsorgliche Impfungen –
– Vermeidung unnötiger Risiken durch aktives Handeln –
Hinter diesem Ziel stehen die Mitglieder der Impfkommission Rheinland-Pfalz!
