Zum einen kann man die Impfungen nach der Art der Verabreichung unterscheiden: Schluckimpfungen, Impfungen, die in oder unter die Haut oder in einen Muskel gespritzt werden.
Zum anderen unterscheidet man die Schutzimpfungen nach dem Wirkungsmechanismus: so genannte aktive oder passive Impfungen.
Bei den aktiven Impfungen werden lebende, aber abgeschwächte oder tote Erreger oder Bruchstücke des Erregers (Antigene) oder Toxoide (entgiftete Toxine) von ihnen auf die zu impfende Person übertragen. Dadurch wird der Körper zur Bildung von Abwehrstoffen, so genannten Antikörpern, gegen diese Krankheitserreger und so genannter Gedächtniszellen angeregt, die bei einem erneuten Kontakt mit dem Erreger die Abwehrreaktion des Körpers beschleunigen.
Es sind gegebenenfalls mehrere Impfdosen erforderlich, bis die Menge der Antikörper und Gedächtniszellen so groß ist, dass ein ausreichend sicherer Schutz vor einem Ausbruch der Infektionskrankheit erreicht wird.
Der Vorteil der aktiven Impfungen besteht in dem lang anhaltenden Schutz, der Nachteil in dem verzögerten Eintritt der Wirksamkeit.
Bei der passiven Impfung werden bereits gebildete Antikörper übertragen, der Körper muss sie dann also nicht selbst herstellen.
Der Vorteil dieser Impfungen liegt in der sehr raschen Wirksamkeit, der Nachteil in dem schnellen Nachlassen der Wirkung. Diese Impfungen werden in der Regel möglichst zeitnah nach einer bereits erfolgten Ansteckung verabreicht.
Impfstoffe sind Arzneimittel. Sie können Nebenwirkungen haben und im Einzelfall zu Schädigungen führen, zu denen sie einige Informationen auf dieser Website finden.
Zu den Nebenwirkungen verweisen wir auf die informativen Seiten des Paul Ehrlich-Instituts.
Sie meinen wir sollten dennoch mehr zum Thema sagen – dann geben Sie uns bitte einen Hinweis per E-Mail (berwaldt.wiebke(at)asa-landau.lsjv.rlp.de).

