

LGS Schülerinnen und Schüler begleiten Stefan Gemmel auf den Weg zum Leseweltrekord

Kinder beim gemeinsamen Lesen
Auf der „Weltrekordwiese“ waren schon viele Schüler von verschiedenen Schulen und die meisten Sitzplätze waren besetzt. Für uns waren aber Stühle in den ersten Reihen reserviert. So konnten wir prima sehen. Herr Gemmel bekam hinter der riesigen Bühne noch einmal unsere FM-Anlage erklärt und musste dann für Zeitungen und Fernsehsender noch einige Interviews geben.
Eine Moderatorin vom Radiosender Big FM sorgte dafür, dass wir bereits vor der Lesung in guter Stimmung waren. Es wurde Musik gespielt. Die Kinder kamen nach vorne und durften sich Lieder wünschen. Langsam wurde es immer voller auf der Festungswiese. Viele Schüler trugen ihre Schul-T-Shirts.
Alle haben sich gefreut auf Stefan Gemmel und dann kam er! Er hat den vielen Leuten erklärt, weshalb er gleich zwei Mikrophone anhatte. Eins war ja für uns!
Für den Leseweltrekord musste Herr Gemmel eine Stunde lang lesen. Er stellte uns das neue Buch „Alasgus“ vor, welches er extra für diesen Tag geschrieben hatte.
Wir waren alle von der Geschichte richtig begeistert. Neben der Bühne war eine große Leinwand mit passenden Bildern zum Buch. Manchmal haben wir uns darauf auch selbst entdeckt!
Wir mussten gut aufpassen, denn wer redete oder mit dem Handy spielte, wurde von den 5.388 Zuhörern abgezogen! 13 Schüler und ein Lehrer waren nicht aufmerksam genug und wurden disqualifiziert!
Nachdem der Weltrekord also mit 5374 Zuhörern geschafft war, haben wir noch gemeinsam einen Text gelesen, den wir schon in der Schule üben konnten. Er handelte von blauen und roten Rittern, so dass alle 5388 Schüler in zwei Gruppen abwechselnd im Chor lesen konnten. Das hat sich wie ein Echo angehört! Stefan Gemmel las in der Geschichte den Barden (mittelalterlicher Dichter) und es ergaben sich sehr witzige Reime.
Es kam richtig Stimmung auf!
Shari von „Wissen macht AH!“ (eine Serie auf KIKA) gab nach der Lesung Autogramme. Es gab dabei leider ein großes Gedränge. Zwei Mädchen aus unserer Klasse konnten trotzdem Unterschriften ergattern.
Wir beschlossen dann, gemeinsam mit der Seilbahn über den Rhein nach Koblenz zu fahren.
Dort sind wir in die Altstadt gegangen und haben zusammen Eis gegessen. Um 14 Uhr sind wir mit dem Zug wieder zur Schule gefahren. Dort bekamen wir alle unsere Weltrekord-Urkunden und sogar das Buch „Alasgus“ geschenkt.
Es war einfach ein toller und einmaliger Tag!
