Direkt zur Navigation springen [Alt/Ctr+1]Direkt zum Inhalt springen [Alt/Ctr+2]
Schrift: größer | kleiner | Druckversion
Logo: Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung - Zurück zur Startseite lsjv.rlp.de
  • Aktuelles
  • Soziales
  • Kinder, Jugend und Familie
  • Versorgung
  • Arbeit und Qualifizierung
  • Gesundheit
  • Bürgerservice
  • Wir über uns
  • Service
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Sitemap
  • www.rlp.de
  • www.msagd.rlp.de
  • www.mifkjf.rlp.de
Dienstgebäude des Landesamtes Mainz
Startseite > Workshop für die Kinderschutzdienste
09.07.2012 | Landesjugendamt

Workshop für die Kinderschutzdienste

Profilschärfung der Kinderschutzdienste: Standortbestimmung und Weiterentwicklung. Seit der Konzeptweiterentwicklung der Kinderschutzdienste Anfang der 2000er Jahre gab es mehrere gesetzliche Novellen im Bereich des Kinderschutzes, wie z.B. das Landeskinderschutzgesetz Rheinland-Pfalz oder zuletzt das Bundeskinderschutzgesetz. Der kinderrechtebasierte, ganzheitliche Beratungs- und Begleitungsansatz der Kinderschutzdienste erfordert zwingend eine Reflexion mit Blick auf die rechtlichen Änderungen im Bereich Kinderschutz.   Aus diesem Grund lud die Zentrale Beratungsstelle Kinderschutz zusammen mit dem Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen (MIFKJF) und dem Sozialpädagogischen Fortbildungszentrum (SPFZ) zur Standortbestimmung und Weiterentwicklung des Konzepts der Kinderschutzdienste angesichts neuer Anforderungen zu einem Workshop am 21. und 22. Juni 2012 nach Ludwigshafen ins Heinrich-Pesch-Haus ein.
Menschen sitzen im Kreis

Teamarbeit

Begrüßt wurden die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderschutzdienste und ihrer Träger von Sissi Westrich, Referentin für Grundsatzfragen der Kinderpolitik und Kinderschutz-dienste im MIFKJF, die in ihrem Grußwort die zentrale Bedeutung der KSDe im Bereich der Beratung und Begleitung von sexuell missbrauchten und misshandelten Kindern und Jugendlichen unterstrich. Unter Moderation von Susanne Kros vom SPFZ erarbeiteten die Teilnehmenden eine erste Analyse der Stärken, Chancen, Probleme und Risiken der aktuellen Situation der KSDe.

Nach zwei fachlichen Inputs durch Frank Wettengel, Leiter der Zentralen Beratungsstelle Kinderschutz im Landesjugendamt, sowie durch Hartmut Gerstein, Lehrbeauftragter der FH Koblenz, zu den Kernaufgaben der Kinderschutzdienste sowie zu den Details der aus den gesetzlichen Neuregelungen erwachsenen Anforderungen, bot eine Diskussionsrunde mit Beteiligung von Barbara Aßmann (Trägervertreterin Caritas Speyer), Peter Lerch (Jugendamtsleiter Kreis Südliche Weinstraße), Sissi Westrich, Frank Wettengel und Hartmut Gerstein sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KSDe Gelegenheit zum Austausch über die Arbeit der Kinderschutzdienste mit ihrem gut nachgefragten Angebot im Spannungsfeld neuer Anforderungen. 

Am Freitagmorgen trafen sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine Ausarbeitung der zentralen Diskussionspunkte in Kleingruppen zur Ergebnissicherung im Plenum. Mit Ergebnissen wie der Neugestaltung der vertieften Basisfortbildung für Einsteiger im Bereich der Kinderschutzdienste wurde der nächste Schritt in der Konzeptentwicklung der Kinderschutzdienste getan.

Insgesamt wurde der Workshop von allen Beteiligten als sehr hilfreich für die weitere qualifizierte Arbeit der Kinderschutzdienste gesehen, aus dem man sich mit greifbaren und zukunftsorientierten Ergebnissen gut verabschieden konnte.

 

Linkpfeil Zurück