
Begrüßt wurden die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderschutzdienste und ihrer Träger von Sissi Westrich, Referentin für Grundsatzfragen der Kinderpolitik und Kinderschutz-dienste im MIFKJF, die in ihrem Grußwort die zentrale Bedeutung der KSDe im Bereich der Beratung und Begleitung von sexuell missbrauchten und misshandelten Kindern und Jugendlichen unterstrich. Unter Moderation von Susanne Kros vom SPFZ erarbeiteten die Teilnehmenden eine erste Analyse der Stärken, Chancen, Probleme und Risiken der aktuellen Situation der KSDe.
Nach zwei fachlichen Inputs durch Frank Wettengel, Leiter der Zentralen Beratungsstelle Kinderschutz im Landesjugendamt, sowie durch Hartmut Gerstein, Lehrbeauftragter der FH Koblenz, zu den Kernaufgaben der Kinderschutzdienste sowie zu den Details der aus den gesetzlichen Neuregelungen erwachsenen Anforderungen, bot eine Diskussionsrunde mit Beteiligung von Barbara Aßmann (Trägervertreterin Caritas Speyer), Peter Lerch (Jugendamtsleiter Kreis Südliche Weinstraße), Sissi Westrich, Frank Wettengel und Hartmut Gerstein sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KSDe Gelegenheit zum Austausch über die Arbeit der Kinderschutzdienste mit ihrem gut nachgefragten Angebot im Spannungsfeld neuer Anforderungen.
Am Freitagmorgen trafen sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine Ausarbeitung der zentralen Diskussionspunkte in Kleingruppen zur Ergebnissicherung im Plenum. Mit Ergebnissen wie der Neugestaltung der vertieften Basisfortbildung für Einsteiger im Bereich der Kinderschutzdienste wurde der nächste Schritt in der Konzeptentwicklung der Kinderschutzdienste getan.
Insgesamt wurde der Workshop von allen Beteiligten als sehr hilfreich für die weitere qualifizierte Arbeit der Kinderschutzdienste gesehen, aus dem man sich mit greifbaren und zukunftsorientierten Ergebnissen gut verabschieden konnte.

